Wie Du Informationsüberfluss als Selbständiger vermeidest

Es gibt ständig neue Dinge die man sich aneignen kann und die man lernen kann. In diesem Video stelle ich Euch vor wie ich mit Informationsüberfluss umgehe und mit welchen Tricks ihr das auch schafft.

Meine eigenen Erfahrungen mit Informationsüberfluss

Man sollte aufpassen, dass man nicht anfängt sich im Kreis zu drehen. Bei all dem Input im Alltag aus den unterschiedlichsten Medien fühlt man sich schon bei der Informationssuche sehr schnell „overwhelmed“. Wenn man sich dann voller Tatendrang in die Arbeit stürzt, muss man sich bei all den Ausgangspunkten auf etwas fokussieren können um überhaupt anfangen zu können. In der Vergangenheit ist mir aufgefallen, das je mehr Wissen ich konsumiert habe, desto weniger habe ich eigentlich im Endeffekt gemacht. Um dieses Problem zu lösen habe ich ein System etabliert welches ich euch hier vorstellen möchte.

Wie Du Informationsüberfluss vermeiden kannst

Es ist wichtig selektiv zu sein wenn es um das aneignen von Informationen geht. Im Idealfall konsumiert man nur Informationen die dazu beitragen ein aktuelles Problem zu lösen mit der man gerade konfrontiert ist. Beispiel: Ich bin für ein UX Projekt gebucht bei dem ich explizit für das erstellen von Personas deren User Journeys zuständig bin. Ich lese mir jetzt Beiträge, Artikel und Auszüge aus Büchern über das Thema durch ergänzenden Input zu meinem Wissen zu bekommen. Das direkte praktizieren der Theorie hat zufolge das das Wissen sacken kann und im Gedächtnis verankert wird.

The “Law of diminishing returns”

The „Law of diminishing returns“ kommt ursprünglich aus der Ökonomie und beschreibt den sinkenden Pro Kopf Ertrag bei steigendem Aufwand der Expandierung. Das Gesetzt lässt sich direkt auf Wissensaneignung anwenden. Wenn man eine Sache gut beherrscht, bedarf es viel mehr Aufwand sie sehr gut oder gar perfekt zu beherrschen. Ein plakatives Beispiel ist hier Sprache: Um sich fließend in einer Sprache unterhalten zu können braucht man ca. 6 Monate intensives Training. Um eine Sprache hingegen perfekt zu beherrschen braucht man 10 Jahre. Wenn wir uns also neuen Themen annehmen, ist der ROI anfangs sehr viel höher und fängt mit der Zeit an nicht mehr in Relation zum Aufwand zu stehen. Dieses Beispiel führt uns zum 80/20 Prinzip.

Das 80/20 Prinzip

In der Regel ist es so, dass man 80% seiner Ergebnisse mit 20% Aufwand bekommt. Für die restlichen 20% muss man jedoch 80% an Aufwand betrieben um diese zu erreichen.

Peace of mind durch selektive Wissensaneignung

Anstatt jedem spannenden Thema hinterher zu rennen, schaut euch um. Welches Problem liegt vor euch? Womit hadert ihr gerade? Die Chancen stehen gut, dass andere Menschen diesen Problemen bereits gegenüberstanden und betätigt haben. Jetzt gilt es Informationen von diesen Menschen zu konsumieren und diese auch in die Praxis umzusetzen. So gehen Theorie und Praxis Hand in Hand. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist die Ruhe die man hat, da man nicht mehr überwältigt ist von zu viel Input. Kreative Denkprozesse werden wieder in Kraft gesetzt und man kann sich auf die Arbeit die jetzt gerade vor einem steht konzentrieren. Daraus resultieren gute Ergebnisse und Spaß an der Arbeit. Wissensaneignung sollte einen immer bereichern und Tatendrang hervorrufen und nicht ängstlich, überwältigt und lethargisch machen. Deswegen ist es gerade heutzutage ist es wichtiger denn je selektiv zu sein wenn es um Medien und Informationen geht.

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